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Was ist Trailrunning und Crossrunning

2 Läufer beim Trailrunning

In den letzten Jahren hat sich das sogenannte Trailrunning, das auch gerne als Crossrunning bezeichnet wird, zu einem wahren Trend entwickelt. Es handelt sich um eine besondere Form des herkömmlichen Laufens oder Joggens. Das Ziel des Sports ist dabei nicht die Straße, sondern die Wildnis.

Aus diesem Grund entstand auch der Name, denn Trail steht im englischen für „Pfad“. Da Pfade meist durch Wälder, Gebirgen und Täler führen, wird Ihnen schnell klar, wo Sie beim Trailrunning laufen.

Die Natur ruft

Beim Trailrunning gilt: Hauptsache Natur. Sie können durch den Wald, über Wiesen, Schotterwege, Geröllfelder oder sogar in den Bergen laufen. Prinzipiell laufen Sie überall dort, wo keine befestigten oder gekennzeichneten Fußwege vorliegen.

Selbstverständlich ist auch das Laufen auf gekennzeichneten Wegen möglich, was gerade für Anfänger mehr Sicherheit bietet. Doch das Querfeldeinlaufen liefert mehr Freiheit. Abseits bekannter Strecken können Sie improvisieren und Ihren eigenen Weg verfolgen.

Die Vorteile von Trailrunning

Da Sie Ihren eigenen Weg einschlagen und sich somit nicht viele Gedanken über die Route machen müssen, befreien Sie Ihren Kopf. Trailrunning gilt als wunderbarer Sport zum Stressausgleich und zur Entspannung. Ganz nebenbei trainieren Sie Ihren gesamten Körper.

Dadurch, dass Sie auch einmal über Steine oder Wurzeln springen, sich an Bäumen stabilisieren oder durch Matsch waten, wird Ihr Körper bis an seine äußersten Grenzen getrieben und trainiert. Die immer wieder neuen Bewegungsabläufe sorgen dafür, dass Ihnen nicht langweilig wird.

Spezielle Schuhe sind für den Sport nicht notwendig, jedoch zu empfehlen. Gerade, wenn Sie in unwegsamen Gelände unterwegs sind, sollte Schuhwerk mit guten Grip, langlebigen Materialien sowie einer sicheren Schnürung zum Einsatz kommen. Dadurch erhalten Sie den optimalen Laufkomfort.

Es gibt vier Arten von Trailrunning

Crossrunning: Crossrunning ist oftmals ein Synonym für den gesamten Sport, doch eigentlich ist es eine Kombination aus normalen Laufen und Trailrunning. Insofern beginnt der Lauf bereits ab der Haustür und führt danach in die Natur. Vorteilhaft ist, dass dieser sehr abwechslungsreich ist. Gerade für Einsteiger und Fortgeschrittene ist diese Art empfehlenswert.

Cross Adventure: Bei diesem Trailrunning bahnen Sie sich Ihren Weg durch alpines Gelände. Gefälle, Steigungen und natürliche Hindernisse sind Ihr Wegbegleiter. Für das Rumpfstabilisations- und Reaktionstraining ist diese Art perfekt. Dafür ist sie aber schwieriger zugänglich und eher für fortgeschrittene Läufer zu empfehlen.

Cross Trail: Die Route führt beim Cross Trail über gepflegte Wege in der Natur. Es handelt sich um die ursprünglichste Form des Trailrunnings und verbindet die Vorteile der Modernität mit der Schönheit der Natur. Anfänger erfreuen sich an der leichten Orientierung, während Profis eine Herausforderung erhalten.

Cross Speed: Sie wollen nicht nur laufen, sondern sich mit anderen messen? Beim Cross Speed ist das kein Problem, denn Athleten müssen schnellstmöglich durch das Gelände zu einem Ziel gelangen. Die Vorteile sind ein sehr intensives Training und eine einmalige Natur. Dafür ist das Verletzungsrisiko aber höher.

Das Fazit

Trailrunning ist ein abwechslungsreicher und herausfordernder Sport, der sich zu 100 Prozent auf die Natur konzentriert. Dank des Laufens über unwegsames Gelände trainieren Sie Ihren Körper und bekommen Ihren Kopf frei. Ganz nebenbei fördern Sie Ihre Improvisationsfähigkeit, denn Sie bestimmen wo lang es geht.

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